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Aus den Verlagen: Crossmediale Gedanken
 

Das Verlagshaus Walter de Gruyter in der Genthiner Strasse 13 besteht seit 1911 und ist seitdem in Verlagsbesitz. Quelle: Verlag Walter de Gruyter.

Das Verlagshaus Walter de Gruyter in der Genthiner Strasse 13 besteht seit 1911 und ist seitdem in Verlagsbesitz. Quelle: Verlag Walter de Gruyter.

machen erwartet, glaubt Wolfgang Böttner, dass sich weitere Abteilungen des Hauses für den Gebrauch des Online-Systems entscheiden könnten.
  Gekoppelt ist diese Entscheidung an Verbesserungen gegenüber dem bisherigen Prozedere. Bislang fand die Verwaltung der erforderlichen Prozesse mit unterschiedlichen Systemen statt. Das auch deshalb, weil die Redaktionen einzelner Zeitschriften unabhängig voneinander arbeiten und ihre Daten auf lokalen Rechnern pflegen. Solange sich Manuskripte im Abstimmungsprozess befanden, erfolgten die Austauschprozesse zum großen Teil über E-Mail-Attachments mit Word- und Excel-Dateien sowie Grafiken.
   Die Umstellung der stark Post-, E-Mail- und Fax-basierten Arbeitsweise auf durchgängige Online-Kommunikationsprozesse ist arbeitsintensiv. Daher legt der Verlag einen großen Wert auf die vorbereiteten Einführungs- schulungen. Unter diesem Aspekt wird die Entscheidung für Editorial Manager verständlich. Das Verlagshaus entschied sich für den Marktführer Aries, weil er für seinen guten Service bekannt ist. "Wir brauchen etwas, das erwiesenermaßen fuktioniert", meint Wolfgang Böttner. Die Bekanntheit des Systems in der Verlagswelt unterstreicht Böttners Entscheidung. So darf er erwarten, dass Autoren bereits im Umgang mit dem System geübt sind - andere sich mit geringen Reibungsverlusten einarbeiten werden. Nicht nur hierfür, sondern auch für andere Frage- stellungen bietet Aries über seinen Niederlassung in Langenfeld (NRW) notwendigen Support an.

Verbesserter Workflow

  Lange bevor man sich im Verlag auf die Suche nach einem geeig- neten Verwaltungspro-    More - weiter-

ger-Systems sieht Walter de Gruyter die technischen Voraussetzungen dafür gewährleistet.
  Als einen der Hauptgründe für die Systemnutzung nennt der Verlag die angestrebte Verkürzung der Gesamtpublikationsdauer. Außerdem optimiert die vereinfachte Kommunikation den abteilungsinternen Arbeitsaufwand. Der ganze Prozess wird transparenter. Von der Software erhofft sich der Verlag im Entscheidungsprozess - egal ob ein Manuskript angenommen werden soll oder nicht - eine "maximale Transparenz". Dies nicht nur im eigenen Haus, sondern über alle Prozessbeteiligten hinweg: Autoren, Herausgeber und Gutachter eingeschlossen.
  Das System sei mit seinen vorinstallierten Reporting-Möglichkeiten und seiner "Notification Function" sehr flexibel für die Zunahme von Transparenz aus-
gelegt, heißt es im Verlag. Jeder, der Interesse an einer bestimmten Information habe, könne diese praktisch jederzeit online abfragen, heißt es weiter. Darüber ver- sprechen sich die Berliner ganz konkrete Verbesserungen - und somit Zeit - und Aufwandsvorteile. Zu nennen sind hier Aspekte wie weniger Rückfragen von Autoren nach dem Prozessierungsgrad ihrer Manuskripte, bessere Transparenz für Reviewer zum generellen Review-Prozess oder für Herausgeber die einfachere Beurteilung, ob die ihnen vorliegenden Manuskripte in einem Zustand sind, um sich daraus ein "rundes" Heft zusammenzustellen.
  Generell will der Fach- bereich Medicine & Sciences des Berliner Verlags einen effizienteren Zeitschriften-Workflow realisieren. Bei positiven Erfahrugen, die der Fachbereich damit zu
 
     

 

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